Hybride Rauminszenierungen
Ruth Schnells Werk zeichnet sich durch eine konsequente Auseinandersetzung mit historischen Realitätskonzepten aus, die durch die apparative Wahrnehmung infrage gestellt werden. Im Kontext der Medienkunst leistete Schnell einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis dieser radikalen Transformation: In ihrer Kunst ging sie über das bewegte Bild hinaus, bezog Betrachter: innen partizipativ mit ein und erweiterte objekthafte und skulpturale Medienkunst in immersive Environments.
Tief eingeschrieben in ihre künstlerische Herangehensweise ist die Bezugnahme auf gesellschaftspolitische Fragen unter Rückgriff auf neueste technologische Entwicklungen. Die Monografie bietet eine dokumentarische Aufarbeitung und Kontextualisierung des Werks von Ruth Schnell seit 1984 und eine Anregung zur Kompetenzerweiterung im Medienbereich.
- 40 Jahre medienkünstlerische Produktion eröffnen auf singuläre Weise neue Wege und Dimensionen in der Medienkunst
- Umfangreicher Werkteil; mit einem Vorwort von Peter Weibel und mit Beiträgen von Felicitas Thun-Hohenstein und Claudia Giannetti
- Digitale Verschränkung mit dem Videoarchiv der Künstlerin über QR-Codes
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